Baden-Baden

 

Lady Kerstins Nerven waren in letzter Zeit etwas angespannt. Sie hatte darüber auch schon mit Lord Müller gesprochen, der nicht nur ihr Verlobter, sondern auch ihr Ratgeber in allen Lebenslagen war. Beide kamen überein, daß ein Kurwochenende wohl die beste Lösung wäre. Doch wohin ?

In den Salons des lesenden Zirkels sprach man des öfteren über Baden-Baden, und eine Namensvetterin von Lady Kerstin konnte diesen Kurort wärmstens empfehlen, bot er doch nicht nur Thermalbäder, sondern auch ein Casino, das vergnügliche Zerstreuung ver-sprach.

Lady Kerstin zog weitere Erkundigungen ein und ließ sich Empfehlungsschreiben schicken. Als Lord Müller beim Studieren derselbigen entdeckte, daß eine Unterbringung im Alten Schloß zu Hohenbaden möglich sei, stand sein Entschluß fest.

 

 

 

 

So brach man denn am 14. Tag des Aprils bei strahlendem Sonnenschein auf. Lady Kerstin lenkte die frisch geputzte, weiße Kutsche selbst und nahm nur Lord Müller als Begleiter mit. Ihre Reiseroute erstreckte sich zumeist auf sehr gut ausgebaute, aber auch sehr stark befahrene Straßen. Dies sorgte zuweilen für Streßsituationen, wenn gar zu aufdringliche Kutscher unsere beiden Reisenden zu überholen suchten. Lady Kerstin war denn auch empört, ließ sich jedoch nicht provozieren, sondern unterhielt ihren Beifahrer nur mit einigen gar nicht damenhaften Bemerkungen.

Trotz dieser kleinen Widrigkeiten näherte man sich Baden-Baden in angemessener Zeit. Lord Müller übernahm nun die schwierige Aufgabe, den richtigen Weg zu erkunden. er meisterte dies bravourös, denn sie verfuhren sich nicht ein einziges Mal.

Die Kutsche befand sich bereits auf dem kurvenreichen Weg, der zum Schloß Hohenbaden hinaufführte, als Lord Müller anhalten ließ. Schon seit einiger Zeit plagte ihn ein dringen-des Bedürfnis und außerdem war die Verpflegung noch unangetastet. Das mitgebrachte Gebäck mundete hervorragend und frisch gestärkt wurde das letzte Wegstück zurück-gelegt.

Da sie ja ohne Diener unterwegs waren, mußten Lady Kerstin und Lord Müller die Unannehmlichkeit des Kofferschleppens selbst in die Hand nehmen - und das auch noch bergauf ! Dafür war der erste Eindruck von der Burg wahrhaft fürstlich.

Auf dem Alten Schloß hatte man die Gäste nicht so früh erwartet (war Lady Kerstin etwa doch eine rasante Fahrerin?) und bedauerte, daß die Betten noch nicht frisch bezogen waren. So stellten Lady Kerstin und Lord Müller nur ihr Gepäck ab und inspizierten ihr neues Domizil. Das Appartement de Markgräfin Sybilla Auguste übertraf alle Erwartungen: ein großes Bad, zwei Schlafräume mit je einem Doppelbett und ein Salon. Es gab sogar Glas in den Fenstern und eine Heizung (auf Ritterburgen durchaus unüblich!).

Auch die alte Burgruine, die gleich neben dem ausgebauten Trakt emporragte, erwies sich als angenehme Überraschung. Sie war keineswegs zerfallen, sondern gut renoviert, obwohl leider nur noch die Grundmauern standen. Trotzdem spürte man den Hauch der Ver-gangenheit. Lady Kerstin und Lord Müller durchwanderten die Ruine auf der Suche nach lauschigen Plätzen für Verliebte und erklommen sogar den Burgturm. Ein Regenschauer dämpfte ihre Entdeckerlust allerdings sehr nachhaltig.

 

Wegen den Launen des Wettergottes schlug Lord Müller eine Stadtbesichtigung vor. Lady Kerstin lenkte die Kutsche nach unten - doch o weh - in ganz Baden-Baden schien es keinen Stellplatz für ihr Gefährt zu geben , überall waren Parkscheine oder Anwohner-ausweise erforderlich oder Einbahnstraßen und Sackgassen verwehrten überhaupt jede Durchfahrt.

Nach einer Dreiviertelstunde waren Lady Kerstins Nerven angegriffener denn je. Schließlich konnte doch noch ein Plätzchen in einer Wohnstraße am Stadtrand gefunden werden. Auf dem Weg in die Stadt bemühte Lord Müller sich redlich seine Angebetete zu besänftigen und aufzuheitern. Sein Augenmerk wurde aber bald von einer Radarfalle abgelenkt, die trickreicherweise mit einem Tarnnetz verhängt war. Lord Müllers Begeisterung kannte keine Grenzen mehr, und Lady Kerstin sah sich genötigt, ihn fast mit Gewalt hinfort zu bewegen, da sich schon ein streng dreinblickender Ordnungshüter zur Rettung der Radarfalle anschickte.

Diesem Unheil glücklich entronnen, spazierten die beiden im Kurpark umher. Die Trink-halle, in der ein Brunnen mit Heilwasser sprudelte und ansonsten kitschige Andenken zum Kauf feilgeboten wurden, war von außen interessanter als von innen. Auch das Kurhaus verlockte nicht direkt zum Eintreten (Lady Kerstin und Lord Müller schienen das Durch-schnittsalter auch gemeinsam nicht zu erreichen !)

Lord Müller versicherte sich mit einem Blick, daß Lady Kerstin wieder halbwegs entspannt war und geleitete sie dann zu einem kleinen Imbiß in ein amerikanisches Gasthaus, das es in praktisch jeder Stadt der Welt gibt.

Danach unterrichtete Lady Kerstin per Telefon die Daheimgebliebenen über ihre glückliche Ankunft und ließ sich einen schönen Aufenthalt wünschen.

Sie waren noch nicht viel weiter gelaufen, als Lady Kerstin plötzlich sehr indiskret in einen Bäckerladen starrte: dort stand nämlich Ralf Bauer in voller Lebensgröße und kaufte ein. Lady Kerstin fühlte eine Ohnmacht nahen, hatte sie doch am Montagabend wegen eben-diesem Jüngling immer die Surferserie "Gegen den Wind" anschauen müssen. Da jedoch weder Papier noch Stift für ein Autogramm bei der Hand waren, eine Ohnmacht vor dem Bäckerladen zu prosaisch war, und sie Lord Müller für unvergleichlich viel hübscher als jegliches andere männliche Wesen hielt, hakte sich Lady Kerstin einfach bei ihrem Ver-lobten ein und sie gingen weiter. Sie erkundeten die ganze Stadt (was bei deren über-schaubarer Größe nicht sehr schwierig war): das neue Schloß, den jetzigen Wohnsitz der Grafen von Baden, eine bonbonrosa Kirche, die diversen Kurthermen - nur schade, daß die antiken Römerthermen wegen Umbau geschlossen waren - und natürlich das Casino.

Ermattet von der Stadteroberung - zu Fuß bergauf und bergab ! - kutschierten Lady Kerstin und Lord Müller zurück zum Schloß Hohenbaden und ließen sich dort ein fürstliches Mahl auftischen.

Mit einem heimlichen Augenzwinkern wünschte der Schloßverwalter ihnen dann eine gute Nacht; gab es doch die schaurige Legende von der grauen Markgräfin, die sehr habgierig war und alle umliegenden Ländereien an sich raffte. Eines Tages hielt sie ihren kleinen Sohn über die Brüstung des Burgturms, um ihm seine Besitztümer zu zeigen. Eine Schwäche überkam sie und sie ließ ihren Sohn fallen. Er wurde nie gefunden und deshalb kann man auch heute noch der grauen Markgräfin begegnen, die verzweifelt nach ihrem Sohn sucht.

Lady Kerstin verspürte einen gruseligen Schauer bei dieser Geschichte, doch wirklich schrecken konnte man sie nicht, schließlich war Lord Müller ein Ritter ohne Furcht und Tadel, der sie gegen alle Unholde der Welt verteidigen würde.

 

 

 

Die Nacht verlief für Lady Kerstin nicht sehr erholsam, da sie von Halsweh geplagt wurde. Auch Lord Müller tat aus Sorge um seine Angebetete - und da sie sich ständig im Bett herumwarf - kaum ein Auge zu.

Kein Sonnenstrahl erwärmte am nächsten Morgen die alten Gemäuer und der graue Himmel versprach keine Besserung. Deshalb schlüpfte Lady Kerstin in ihren Rollkragenpulli und packte zwei Schachteln Hustenbonbons in ihren Rucksack. Denn nach dem Frühstück - übrigens sehr schmackhaft - brachen die beiden nach Strasbourg auf. Das Wetter wurde gefriertruhenähnlich, so daß sogar Lord Müller fror.

Die Grenze, die kaum mehr als solche zu erkennen war, wurde problemlos passiert - et ils sont à la France. Von einem früheren Besuch wußte Lady Kerstin, daß es am Place dÈtoile Parkplätze gab. Sie fand nur leider die richtige Einfahrt nicht und stellte ihre Kutsche deshalb wild im Gelände ab.

Auf ihre Frage, ob man denn hier parken dürfe, antwortete ein Franzose: "Isch weiß nischt, isch steö ier auch örst zum zweitön Mal - beim örstön Mal ats funktioniert ..." Lady Kerstin war denn doch etwas in Sorge, doch Lord Müller beruhigte sie: "Ich glaube nicht, daß sie uns abschleppen, eher klauen sie die Kutsche."

Bei soviel Optimismus stand einem Stadtrundgang nichts mehr im Weg - außer vielleicht die dunklen Wolken, die auch prompt einen Regenschauer mitbrachten. Lady Kerstin und Lord Müller flüchteten sich ins Strasbourger Münster. La cathédrale est magnifique - das hatte Lady Kerstin schon bei ihrem ersten Besuch festgestellt, bei dem das Wetter übrigens ähnlich schlecht gewesen war.

Es hatte wenigstens aufgehört zu regnen, als die beiden - bewaffnet mit einem Stadtplan der Touri-Info - La Petite France und den Rest der Innenstadt erkundeten. Um die erstarrten Glieder wieder zu erwärmen, bummelten sie durch einige Kaufhäuser, wo sich Lord Müller ganz entzückt von der Miederwäsche zeigte.

Nach längerem Suchen fanden sie auch ein Restaurant, das nicht voll besetzt oder überteuert war. Lady Kerstin duchforstete ihr Gehirn nach Französischvokabeln und bestellte: "Deux Pizzas, sil vous plaît !" Die Pizza war dünn wie ein Crèpe und das Öl stand in kleinen Seen in jeder Vertiefung. Lord Müller - ganz Techniker - ließ etwas Öl ablaufen, indem er die Pizza schräg hielt. Leider wurde alles vom Pizza-Teig wieder aufgesaugt.

Ù Bon appetit !!!

Um dem Magen abends eine Schonung zu gewähren, wurden Baguette und Käse eingekauft. Außerdem mußten einige Postkarten erstanden werden, da die meisten Postkarten aus Baden-Baden keine Gnade vor Lady Kerstins Augen gefunden hatten.

Das umgetauschte Geld reichte leider nicht mehr für französische Bücher, die in Deutschland doppelt so teuer verkauft werden, und Lady Kerstin verabschiedete sich schweren Herzens ohne Lesestoff. Dafür stand die Kutsche noch unversehrt dort, wo man sie zurückgelassen hatte. Die Heizung auf vollen Touren ließen Lady Kerstin und Lord Müller das eisige Strasbourg hinter sich.

Wieder auf Schloß Hohenbaden verordnete Lord Müller erst einmal ein warmes Bad, das tatsächlich Wunder wirkte.

Anschließend schrieb Lady Kerstin zahlreiche Karten, die Lord Müller in seiner unnach-ahmlichen Art kopierte bzw. auf das Wesentliche kürzte (d.h. aus 14 Zeilen mache 6).

Das mitgebrachte Abendessen mundete nicht nur, es machte auch schläfrig, und das Bett hatte plötzlich eine magische Anziehungskraft.

 

 

 

 

 

Diese Nacht war erholsamer für Lady Kerstin und Lord Müller - kein Halsweh, keine Störungen.

Auf dem Programm stand heute Baden-Baden. Die Kutsche wurde in der schon bekannten Wohnstraße geparkt, die Postkarten noch schnell in den Briefkasten geworfen und dann auf zum Casino. Dort fanden vormittags Führungen statt, die sich die beiden nicht entgehen lassen wollten. Die Führung war eher eine Enttäuschung, vor allem weil von den Glücksspielen nur das französische Roulette erklärt wurde.

Dafür spitzte Lady Kerstin die Ohren, als es um die Geschichte des Casinos ging: Als in Frankreich das Glücksspiel verboten wurde, kam ein findige Franzose darauf, im nahegelegenen Baden-Baden ein Casino zu eröffnen. Der Plan ging auf - bis 1872 auch in Deutschland das Glücksspiel verboten wurde. Die Räume des Casinos wurden als Ballsäle genutzt, so prunkvoll wie sie ausgestattet waren. Von 1933 - 1944 wurde der Spielbetrieb kurzzeitig wieder aufgenommen, bevor das Casino 1950 endgültig neu eröffnet wurde.

Mit dem festen Vorsatz heute abend wieder zu kommen und ihr Glück zu testen, verabschiedeten sich Lady Kerstin und Lord Müller. Sie bummelten durch die Stadt und kauften Geschenke. Lady Kerstin verliebt sich außerdem in ein dunkelblaues Kleid, das auch Lord Müllers Wohlgefallen fand, und deshalb sogleich erstanden wurde.

Nachmittags kurten Lady Kerstin und Lord Müller in der Caracalla-Therme. Die Wechselbäder brachten den Kreislauf in Schwung, Massage-Düsen sorgten für Ent-spannung, die Wassergymnastik der Senioren für Belustigung, und das Wildwassser war Vergnügen pur. Nach zwei Stunden verließen zwei blitzsaubere, gutgelaunte und wohlig warme Gestalten die Therme.

Auf Schloß Hohenbaden erfolgte dann die wundersame Verwandlung vom Kurgast zum Casino-Besucher. Lord Müller zupfte seine Krawatte in Form, während er Lady Kerstin beim Schminken bewunderte. Nachdem auch die schwierige Frage nach der Frisur geklärt war (das Kleiderproblem war ja Gott sei Dank schon in Augsburg gelöst worden !), konnte es losgehen. Geparkt wurde am bewährten Platz und dann flanierten seine durch-lauchtigste Lord- und Ladyschaft durch das nächtliche Baden-Baden, um ein passendes Lokal zum Abendessen zu finden. Da Lady Kerstin in Strasbourg auf ein Crèpe hatte verzichten müssen, holte sie dies nach. Ihr Verlobter speiste Nudeln und war ebenfalls zufrieden.

Dann wurde es spannend: Mit einem huldvollen Nicken in Richtung Türsteher betrat Lady Kerstin am Arm ihres Verlobten das Casino. An der Kasse wurden die Personalien genauestens festgehalten, bevor man stolzer Besitzer einer Eintrittskarte wurde. Lord Müller geleitete sie sodann in die Spielhalle. Zur Orientierung flanierten sie durch alle Räume und betrachteten - schon etwas angesteckt vom Spielfieber - das Geschehen.

Geld und Gewinne lagen in der Luft, und nur selber spielen macht reich. Also tauschte Lady Kerstin Geldscheine gegen kleine runde Plastikscheiben und mischte sich erneut unters Volk.

Mit einer fast achtlosen Handbewegung setzte sie ihren Jeton auf Schwarz. Ein verstohlener Blick nach rechts und links, es hatte sie doch niemand als blutige Anfängerin enttarnt, oder? Lord Müller drückte beruhigend ihre Hand. Die Kugel blieb auf einer roten Zahl liegen.

Also noch einmal: auf Schwarz - wieder Rot - aber jetzt mußte doch Schwarz kommen - denkste: Rot ...

Lady Kerstin fand keinen Gefallen mehr an dieser verflixten Kugel und beobachtete lieber die Gäste: andere Anfänger, die auch sehr cool wirken wollten, reiche Snobs, die Tausender auf die Roulette-Tische warfen, Leute mit verkniffener Jetzt-muß-ich-aber-gewinnen-Miene ...

Am meisten Spaß machte das Zusehen beim Black Jack. Allerdings war der Croupier mit Kartenausteilen und Jetons ausgeben oder einsammeln so schnell, daß Lady Kerstin gar nicht zum Mitrechnen kam.

 

 

Als Lord Müller ihr irgendwann "Pech im Spiel" zuflüsterte, dachte auch Lady Kerstin an "Glück in der Liebe" und verließ mit ihrem Verlobten das Casino, um sich anderen Dingen zu widmen.

 

 

Der neue Tag begann ausnahmsweise mit Sonnenstrahlen. Deshalb beeilten sich Lady Kerstin und Lord Müller mit ihrer Morgentoilette und besichtigten noch einmal die Schloßruine. Der Blick vom Burgturm war heute wirklich hinreißend. Mit verträumten Gesichtsausdruck durchstöberte Lady Kerstin auch den kleinsten Winkel und dachte an vergangene Tage, als die Burgherrin mit wehendem Gewand und wallendem Haar (oder war es wallendem Gewand und wehendem Haar ?) in die Arme ihres Geliebten eilte ...

Etwas später als gewöhnlich setzte sich die Kutsche diesmal Richtung Heidelberg in Bewegung. Dort wartete schon die nächste Schloßbesichtigung. Doch zuerst mußte die Kutsche ordnungsgemäß auf einen Parkplatz abgestellt werden. Lady Kerstin und Lord Müller spazierten bei strahlendem Sonnenschein durch Heidelberg. Die Universitäts-bibliothek fand Lady Kerstins vollste Zustimmung, sie konnte sich aber gerade noch bremsen das Innere zu betreten und sich die Funktionsweise der Kataloge und die Benutzungsbedingungen erklären zu lassen.

Dann erklommen Lady Kerstin und Lord Müller über 300 Stufen, um sich erschöpft im Schloßhof eine Pause zu gönnen. Im Keller des Schlosses waren zwei Weinfässer zu bestaunen: das große mit 221000 Liter, das kleine mit 45000 Liter Fassungsvermögen.

Lady Kerstin konnte ob solcher Zurschaustellung der Trunksucht nur die Nase rümpfen, während Lord Müller vom technischen Standpunkt aus begeistert war. Diese Meinung teilte er mit allen anwesenden Japaner, die vor lauter Ohs und Ahs fast das Fotografieren vergaßen.

Eine Schloßführung wurde aus Zeitmangel und Unlust zugunsten eines Stadtbummels verworfen. Es zogen allerdings schon wieder Regenwolken auf, weshalb sich Lord Müller und Lady Kerstin ins Kino flüchteten. "Celebrity" von Woody Allan war zwar kein schnulziger Liebesfilm, hatte aber durchaus seine Momente ...

 

 

Auch die letzte Nacht auf Schloß Hohenbaden verbrachten seine Lord- und Ladyschaft ohne Störung durch die graue Markgräfin.

Beim Kofferpacken fand Lady Kerstin eine vergessene Postkarte, die noch abgeschickt werden wollte. Dann konnte die Heimreise aber angetreten werden.

Einige Regen- und Schneeschauer behinderten die Reisenden, doch am späten Mittag kamen sie glücklich in Augsburg an.

Lord Müller trug seiner Angebeteten höchstpersönlich die Koffer nach oben und verehrte ihr ein selbstgepflücktes Gänseblümchen aus Heidelberg. Eine solch ritterliche Geste mußte natürlich belohnt werden ...

Kußszene und Ausblenden !!!